// Oktober 27th, 2007 // 3 Comments » // Privat
Da ich nicht so richtig in den Schlaf gefunden habe, bin ich noch mal flott in die Videothek und habe mir den bildgewaltigen Film “Am Limit” ausgeliehen. Vielleicht rührt die nervöse Anspannung daher, dass ich morgen heute mit meinem Vater raus nach Gransee fahren werde. Es ist Saisonabschluss und mit ein wenig Glück kann ich ein paar unvergessliche Sekunden mit ihm teilen. Wenn alles wie geplant läuft, machen wir zu seinem 100sten Sprung ein gelinkten Exit, halten uns im freien Fall die ganze Zeit fest und sobald das ganze stabil ist, überschlägt jeder ein Bein. Das hätte zur Folge, dass wir uns anfangen zu drehen – wie ein großes Rotorblatt. Erst langsam und dann immer schneller, bis wir uns dann in spätestens 1800m von einander separieren (durch die entstehenden Fliehkräfte werden wir uns eh nicht lange aneinander festhalten können) und schliesslich unsere Fallschirme öffnen. Abends und nach dem lästigen Packen der Schirme plus einer kleinen Überraschung für meinen Vater (Sowas “Sportkulturinternes”), gibt es noch ein zünftiges Bier und eine Feier, da es dort für die nächsten 5 Monate dann erst einmal heißen wird: Winterpause.

Auf jeden Fall ist der Film sehr zu empfehlen – auch wenn er mit dem Fallschirmsport als Solchem nichts zu tun hat, so kann man dennoch fast identische Parallelen feststellen. Besonders wenn die “Huberbuam” zwischen den Strapazen interviewt werden, macht sich das für mich auf eine ganz persönliche Weise bemerkbar. Während die Beiden jedoch so schnell wie Möglich die legendäre Steilwand “The Nose” heraufwollen, frage ich mich die ganze Zeit was das wohl für ein Gefühl sein muss dort einmal herunterzuspringen?
Damit ich nachher aber überhaupt noch an mein Limit gehen kann, werde ich jetzt noch versuchen eine Mütze Schlaf zu ergattern und wünsche allen Lesern ein Wochenende nach ganz persönlichem Geschmack. Ach ja: Nach dem “mehr” gibt es noch einen netten Trailer, zwei Making Offs und “Was-Für-Schwindelfreie”!
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